Der Mensch steht im Vordergrund

Dieser Leitsatz ist die Grundlage und Mittelpunkt für unser Leitbild, unsere Charta und unsere Werte.

Leitbild

Die Bewohner sollen sich bei uns sicher und zu Hause fühlen. Jeder Bewohner wird in seiner unverlierbaren Würde geachtet und in seiner Einzigartigkeit respektiert.

In der alltäglichen Zusammenarbeit ist die Mitsprache der Beteiligten erwünscht und wird gefördert.

Durch individuelle Unterstützung und klar definierten Ansprechpersonen wird das Vertrauen gefördert. Mit Einfühlungsvermögen und Respekt begleiten wir unsere Bewohner verantwortungsvoll im Leben und im Sterben.

Unser zentraler Standort in Langendorf ermöglicht den Bewohnern weiterhin ihre Beziehungen und Kontakte zu pflegen.

Unsere Grundhaltung

Verantwortung, Glaubwürdigkeit, Transparenz, sowie Gesundheit zählen zu unseren wichtigsten Grundwerten. Wir schauen hin! Wir achten die Integrität und Persönlichkeit Aller und dulden keine Form von Grenzverletzungen.

Unser wichtigster Führungsgrundsatz ist das Fördern und Fordern unserer Mitarbeiter. Wir sind ein professioneller Lehrbetrieb und bilden qualifizierte Mitarbeiter aus. Unsere Kommunikation ist zielgerichtet, situationsbezogen und klar.

Wir leben unser Qualitätsmanagement-System und sind ISO-zertifiziert. Den kontinuierlichen Verbesserungsprozess sowie ethische Entscheidungsverfahren nutzen wir, um die Nachhaltigkeit zu gewährleisten. Wir handeln nach betriebswirtschaftlichen und ökologischen Grundsätzen.

Unsere Leistungen sind individuell, kundenfreundlich, zeitgemäss und auf hohem Niveau

Die Betreuung und Pflege unterstützt den Bewohner bei seinen täglichen Herausforderungen. Die Alltagsgestaltung und Aktivierung ist abwechslungsreich und richtet sich nach den Wünschen des Bewohners.

Das Verpflegungsangebot richtet sich nach den Bedürfnissen unserer Bewohner und Gäste, ist attraktiv und marktgerecht. Unser Café ist ein Ort der Begegnung und stellt die Verbindung zwischen Bewohnern und der Öffentlichkeit her.

Der Hausdienst führt täglich hygienische Reinigungsarbeiten durch und pflegt einen sorgfältigen Umgang mit den persönlichen Gegenständen der Bewohner sowie den betrieblichen Einrichtungen. In unserer Wäscherei wird die Bewohner-, Betriebs- und Berufswäsche sorgfältig und fachgerecht aufbereitet.

Der Technische Dienst gewährleistet das Funktionieren aller immobilen Anlagen sowie der betrieblichen Einrichtungen. Der Sicherheitsbeauftragte kontrolliert die Einhaltung der Arbeitssicherheit sowie des Gesundheitsschutzes und instruiert laufend alle Mitarbeiter.

Die Verwaltung ist Ansprechpartner für die vielfältigsten Fragen der Bewohner und stellt die Ausführung der administrativen Aufgaben sicher. Die Ischimatt bietet Raum für ausgewählte Partner, die zum Wohle unserer Bewohner weitere Dienstleistungen erbringen.

 Wird alle 5 Jahre überprüft. Letztmals 31. Oktober 2013


Ischimatt-Charta

Wir schauen hin! Wir dulden keine sexuelle Ausbeutung, keinen Missbrauch und keine anderen Grenzverletzungen.

1.
Das Alters- und Pflegeheim Ischimatt verfügt über Konzepte, Strategien und Massnahmenpläne zur Prävention von sexueller Ausbeutung, Missbrauch und anderen Grenzverletzungen. Das Vorgehen bei einem Verdacht oder einem Fall von sexueller Ausbeutung ist geregelt und allen Mitarbeitern, den betreuten Personen und den Angehörigen bekannt. Jedem Verdacht wird nachgegangen (Null-Toleranz-Praxis).
Die Null-Toleranz-Praxis gilt für alle, also Mitarbeiter, Bewohner und Angehörige. Vorfälle werden besprochen und es besteht die Gewissheit, dass Konsequenzen folgen. Die Ansprechpersonen und Dienstwege sind allen Beteiligten bekannt.

2.
Wir tragen mit regelmässiger interner und externer Kommunikation dazu bei, die notwendige Sensibilität hoch zu halten. Es ist für jede/jeden eine Verpflichtung hin zu schauen und Beobachtungen zu melden. Wir pflegen einen respektvollen Umgang und achten uns gegenseitig.

3.
Die Förderung der Selbstkompetenzen der uns anvertrauten Personen nimmt in Bezug auf den Umgang mit Nähe und Distanz, auf das Setzen von Grenzen sowie auf die eigene Sexualität einen hohen Stellenwert ein. Sie müssen wissen, wie sie sich gegen eine Verletzung ihrer persönlichen Integrität zur Wehr setzen können.
Wir nehmen Beobachtungen ernst. Andeutungen schenken wir besondere Beachtung und fragen nach, bis alles klargestellt und ein Verdacht ausgeräumt oder erhärtet ist.

4.
Personen mit hoher Abhängigkeit von Betreuung und Unterstützung sind in diese Förderung einbezogen und werden ihren Möglichkeiten entsprechend befähigt, Abwehr zum Ausdruck zu bringen und Grenzverletzungen zu signalisieren. Bei dieser besonders gefährdeten Personengruppe ziehen wir das persönliche Umfeld (Angehörige, Bezugspersonen) in die Präventionsarbeit mit ein.
Die Mitarbeiter, insbesondere die Bezugspflegepersonen, sind Sprachrohr der Bewohner. Durch das aktive Einbeziehen der Bewohner wollen wir aus Betroffenen Beteiligte machen.

5.
Bei der Personalgewinnung und -auswahl wird gründlich und achtsam vorgegangen. Die Einreichung eines Strafregisterauszugs ist Anstellungsvoraussetzung für alle. Die Führungspersonen prüfen alle eingereichten Dokumente sorgfältig und holen vor der Anstellung Referenzen ein, welche auch zum Umgang mit Nähe und Distanz Auskunft geben. Beim Schnuppertag und während der Probezeit wird das Verhalten der Probanden in Bezug auf "Grenzverletzungen" genau beobachtet und beurteilt.

6.
Alle Mitarbeiter des Alters- und Pflegeheims Ischimatt unterschreiben eine Selbstverpflichtung, worin sie bestätigen, sich aktiv an der Null-Toleranz-Praxis zu beteiligen. Sie anerkennen das Präventionskonzept als Teil des Arbeitsvertrags. Im Personalregulativ ist der Umgang mit heiklen Informationen genau umschrieben. Das Dokument "Selbstverpflichtung" wird separat zur Unterschrift abgegeben.

7.

Wir verfassen wahrheitsgetreue, vollständige Zeugnisse oder Einsatzbestätigungen und geben ebensolche Referenzauskünfte.

8.
Verantwortung, Glaubwürdigkeit, Transparenz, sowie die Gesundheit, zählen zu unseren wichtigsten Grundwerten. Es wird eine Kultur des aufmerksamen Hinschauens und der Transparenz gepflegt. Wir trennen uns von Mitarbeiter und Bewohner, welche sich dieser Kultur entziehen und widersetzen.

9.
Mindestens einmal jährlich findet eine Veranstaltung zum Thema "Prävention von Grenzverletzungen" statt, die für alle Mitarbeiter obligatorisch ist. Über das ganze Jahr besteht auch in Gefässen wie der Team-Sitzung, der Arbeitssitzung, beim Rapport, im Bewohnerrat sowie am Angehörigenabend usw. die Möglichkeit das Thema Grenzverletzungen und heikle Situationen anzusprechen.

10.
Im Alters- und Pflegeheim Ischimatt wird eine offene Kommunikation gelebt. Die Führungspersonen sind Vorbilder, verhalten sich entsprechend und sind erste Ansprechpersonen für Betroffene. Sie nutzen den Dienstweg bewusst, um gehört zu werden. Zudem haben alle Personen die Möglichkeit, sich an die neutrale externe Ombudsstelle für Menschen in sozialen Institutionen im Kanton Solothurn zu wenden.

Curaviva Charta: www.charta-praevention.ch

Curaviva Austauschplattform: www.curaviva.ch/plattformpraevention

Ombudsstelle Kanton Aargau und Solothurn
Postfach 3534
5001 Aarau
www.ombudsstelle-so.ch
Telefon 062 823 11 66

Wird alle 5 Jahre überprüft. Letztmals 31. Oktober 2013


Werte

Verantwortung, Glaubwürdigkeit, Transparenz sowie die Gesundheit unserer MitarbeiterInnen, zählen zu unseren wichtigsten Grundwerten.

1. Verantwortung
Wir geben Antworten und nutzen unseren Einfluss positiv.
Verantwortung bringt das Verhältnis des Menschen zu sich selbst und zu seiner Umwelt zum Ausdruck. Ich trage die Verantwortung für mein Tun und Nichttun (Autonomie). Wir nehmen Einfluss und wahren die Menschenwürde bewusst.

2. Glaubwürdigkeit
Auf unsere Worte und Taten ist Verlass und wir sind uns deren Konsequenzen bewusst.
Glaubwürdigkeit ist die Verlässlichkeit und Vertrauenswürdigkeit zwischen Führungspersonen und Mitarbeiter. Wir sind in unserer Vorbildfunktion glaubwürdig und schaffen Klarheit in der Führung. Innere und äussere Umstände beeinflussen die Beständigkeit unserer Entscheidungen, deren Gültigkeit und Dauer.

3. Transparenz
Wir kommunizieren transparent und wahren die Privatsphäre und Integrität des Einzelnen.
Transparente Kommunikation ist Mitarbeiter-gerecht, schafft Vertrauen und fördert die interdisziplinäre Zusammenarbeit. Wir pflegen den Dialog als Quelle der Ideenvielfalt und machen Betroffene zu Beteiligten. Transparenz schützt vor Begehrlichkeiten und fordert uns auf, Prozesse zu hinterfragen. Entscheidungen werden nachvollziehbar erläutert.

4. Gesundheit
Gesundheit ist, mit vorhandenen Einschränkungen bewusst zu leben.
Unsere Grundhaltung ist, Arbeitsplatz und Pensum entsprechend der Gesundheit und den betrieblichen Gegebenheiten zu berücksichtigen und umzusetzen. Als Führungspersonen nehmen wir die Verantwortung wahr, die Gesundheit unserer Mitarbeiter am Arbeitsplatz zu thematisieren. Aus dieser Grundhaltung heraus schaffen wir im direkten Gespräch gegenseitiges Verständnis und Respekt.

Wird alle 5 Jahre überprüft. Letztmals 31. Oktober 2013